Laufen im Winter – muss das sein?

Im Sommer fällt es uns leichter, uns zu motivieren die Laufschuhe anzuziehen und rauszugehen. Es ist angenehm warm und sonnig. Doch was ist während der kalten Wintermonate? Schnell gewinnt der innere Schweinehund und wir entscheiden uns doch lieber drinnen im warmen zu bleiben: „Morgen geh ich wieder laufen oder doch erst wenn es wieder Frühling wird?!“. Auch in den kalten Monaten kann laufen richtig Spaß machen. Hier folgen ein paar Tipps:

Lauftipps für die kalten Wintermonate:

Die Ausrede es besteht eine höhere Erkältungsgefahr, wenn man im Winter draußen laufen geht, stimmt nicht ganz, wenn man einige Punkte beachtet.

  1. Richtige Kleidung: Ziehen Sie Ihre Funktionskleidung im Zwiebelprinzip an. Fangen Sie mit der Funktionsunterwäsche an, dann ein Langarmshirt und ganz oben eine wind- und wasserabweisende Jacke. Versuche Baumwollkleidung zu vermeiden, denn der Schweiß kann nicht optimal abtransportiert werden. So klebt das Shirt auf der Haut. Im Winter verlieren wir auch beim Laufen viel Wärme über den Kopf, Hände und Füße. Vergiss also nicht die Mütze, die Handschuhe und etwas dickere Socken. Auch der Waldboden ist härter als im Sommer, achten Sie auch hier auf gut gedämpfte Schuhe. Damit Sie gesehen werden, sollten Sie Reflektoren an Ihrer Laufkleidung tragen.
  2. Ausreichend Trinken: Im Winter schwitzen wir genauso wie im Sommer. So müssen wir uns auch im Winter vor einer Dehydration schützen. Trinken nicht vergessen!
  3. Aufwärmen: Bei extremen Minusgraden ist das Aufwärmen drinnen zu empfehlen. 5 min laufen auf der Stelle und ein paar Mobilisationsübungen sind überall machbar.
  4. Sei aufmerksam: Gefrorener Boden, Schnee und Glätte – es besteht Sturzgefahr.
  5. Stärkung des Immunsystems: Regelmäßiger moderater Sport oder Bewegung steigert die Anzahl der Killerzellen im Körper, die für eine gute Immunreaktion bei eintreten von Krankheitserregern aktiv werden. Auch die Qualität der Zellen verbessert sich beispielsweise durch regelmäßiges moderates Laufen. Also ist das Laufen auch im Winter kein „Krankmacher“, es stärkt das Immunsystem.
  6. Atmung: Bei sehr kalten Temperaturen (-5°C) sollte man ein bisschen langsamer laufen, so dass noch durch die Nase geatmet werden kann. Die einströmende Luft wird durch die Nasenatmung verlangsamt und stärker angewärmt. Auch ein Tuch vor der Nase kann das noch positiv unterstützen. Bei -10°C oder noch kälter und Wind sollten auf alternative Bewegungsformen, wie Schwimmen oder Fahren auf dem Ergometer ausgewichen werden.
  7. Dehnung- und Kräftigungsübungen: Bei sehr niedrigen Temperaturen gern die zusätzlichen Übungen wieder drinnen durchführen.
  8. Motivation: Lässt die Motivation in den kalten und dunklen Wintermonaten nach, suchen Sie sich einen Laufpartner, dass macht alles einfacher. Setzen Sie si