Betriebliche Gesundheitsförderung und betriebliches Gesundheitsmanagement
Die Förderung von Gesundheit in Unternehmen spielt in Deutschland immer mehr eine Rolle. Viele Unternehmen investieren viel Zeit und Geld in diesen Bereich. Doch was ist der Unterschied zwischen betrieblicher Gesundheitsförderung und betrieblichen Gesundheitsmanagement und was versteht man darunter. Hier eine kurze Erklärung:
Eine standardisierte Definition dieser Begriffe gibt es nicht, doch stellt in vielen Quellen das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) einen Oberbegriff dar. Dieser schließt die betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) sowie das betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) mit ein. Die meiste Literatur versteht unter BGM einen Prozess, um die Strukturen zur Förderung von Gesundheit im Unternehmen, zu entwickeln. Auch die Planung von Rahmenbedingungen sind mit inbegriffen. Das Ziel, sowohl die Mitarbeiter zu einem individuell gesunden Verhalten in der Arbeit sowie im Privaten als auch die Arbeitsumgebung gesundheitsförderlich zu gestalten, wird vom BGM und BGF verfolgt. Im Handlungsfeld BGF sind laut vieler Quellen die Maßnahmen und Gesundheitsaktionen beinhaltet. Es sind individuelle aber auch gruppenspezifische Maßnahmen, die das Ziel der Wissensvermittlung in den Bereichen Bewegung, Ernährung, Entspannung und Ergonomie sowie die Bedeutung von körperlicher Aktivität verfolgen. Des Weiteren besteht sowohl das Ziel in der Befähigung, die persönlichen Kompetenzen zu fördern als auch die individuelle Gesundheit zu verbessern.
Hier werden zwei verschiedene Ansätze beispielsweise vorgestellt, um das eben genannte Ziel zu forcieren: Verhaltens- und Verhältnisprävention. Da man die Mitarbeiter schlecht zu einem gesunden Lebensstil zwingen kann, ist es jedoch möglich das Arbeitsumfeld, zu einem gesundheitsfördernden Umfeld zu verändern (Verhältnisprävention). Dazu zählt beispielsweise die Arbeitsplatzgestaltung, Arbeitsbedingungen oder Arbeitsmittel. Das Ziel ist es, die gesundheitsgefährdeten Faktoren zu reduzieren. Die Verhaltensprävention setzt direkt beim individuellen Mitarbeiter oder bestimmt Gruppen (wie Führungskräfte, Auszubildende, Mitarbeiter mit sitzenden/ stehenden Tätigkeiten) an. Beispiele hierfür sind Bewegungs- und Ernährungskurse oder Angebote zur Rauchentwöhnung, um den Gesundheitszustand zu verbessern oder zu erhalten und Wissen in den Bereichen zu vermitteln.
Wichtig ist, nicht irgendetwas zu ändern, sondern gezielte Maßnahmen zu ergreifen. Hierfür is