Rumpfscreenings in der betrieblichen Gesundheitsförderung zur Prävention von Rückenschmerzen

Rückenschmerzen zählen heutzutage als die Volkskrankheit Nummer eins in Deutschland. Laut einem Gesundheitsreport der DAK sind es mittlerweile 75% der Arbeitnehmer, die unter schmerzhaften Beschwerden im Rücken leiden. Jeder siebte von ihnen ist davon chronisch betroffen. Darüber hinaus sind Rückenschmerzen nach Atemwegsbeschwerden der zweithäufigste Anlass für einen Arztbesuch und die Arbeitsfehltage im Jahr belaufen sich insgesamt auf rund 70 Millionen.

Rückenschmerzen – Ursachen

Für Rückenschmerzen zählt in der heutigen Zeit das Sitzen als ein hoher Belastungsfaktor. Aufgrund unseres Wandels zur Informationsgesellschaft verbringen wir unsere Arbeitszeit immer mehr vor Bildschirmen, was zu weniger Aktivität im Alltag führt und eine mögliche Ursache (neben anderen) für Rückenbeschwerden ist.

Dieses Problem stellt vor allem für die betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) einen großen Ansatzpunkt dar. Durch verschiedene Maßnahmen wird versucht, Mitarbeiter eines Betriebs einerseits für das Thema Gesundheit zu sensibilisieren, andererseits ihnen Angebote zu ermöglichen, die ihnen helfen, ihren Alltag gesundheitsfördernder zu gestalten oder zu erhalten.

Rückenschmerzen – Betriebliche Gesundheitsförderung

Im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung werden die Mitarbeiter mit speziellen Rumpfscreenings von uns untersucht, um unter anderem gezielt Lendenwirbelsäulen-Beschwerden (LWS) präventiv vorzubeugen oder zu minimieren. Diese individuelle Beratung setzt sich aus einem persönlichen Gespräch, Messung, Auswertung und entsprechenden Tipps und Empfehlungen für den Alltag zusammen (z.B. Bewegungs- und oder Entspannungsübungen).