Übungsblatt - Aktive Pause

Eine Aktive Pause bewirkt Wunder!

Wie im Blogeintrag „Rückenschmerzen! Was tun!“ bereits beschrieben wurde, liegen bei ca. 80% der Personen mit Rückenschmerzen keine strukturellen Probleme vor (z.B. Bandscheibenvorfall, Spinalkanalverengung o.ä.). Häufig zeigen sich einseitige Belastungen, mangelnd ausgeprägte Muskulatur und/ oder Verspannungen als Ursache für Rückenschmerzen. Langes Sitzen erweist sich in dieser Hinsicht als nicht förderlich. Eine kurze Bewegungspause von 5-10 min hat beispielsweise positive Auswirkungen auf:

Bandscheiben: Unsere Wirbelsäule setzt sich aus 23 Bandscheiben und 24 Wirbeln zusammen. Zwischen den Wirbeln befinden sich die Bandscheiben, ca. 5mm dick und bestehen aus einem Faserring (außen) und aus einem Gallertkern (innen). Sie dienen als Stoßdämpfer und ernähren sich aus Zug- und Druckbewegungen. Eine Bandscheibe kann man gut mit einem „Schwamm“ vergleichen. Ist der Schwamm nass, dann ist er flexibel. Ist er trocken, dann wird er brüchig und unflexibel. Wenn die Bandscheibe durch fehlende Bewegung wenige Flüssigkeit aufweist, kann sie schnell reißen. Bewegung lässt die Bandscheiben flexibel werden!

Muskulatur: Die Muskulatur umgibt neben weiteren Strukturen unsere Wirbelsäule. Durch eine verstärkte Anspannung, z. B. durch Fehlhaltungen und Überbelastungen, kommt es vereinfacht gesagt zum Sauerstoffmangel sowie zur Durchblutungsstörung in der Muskulatur. Der verhärtete Muskel bleibt dauerhaft angespannt. Dies führt wiederum zu Schmerzen, weniger Bewegung und schlussendlich auch zur Abschwächung der Muskulatur sowie zu einer Schonhaltung. Bewegung fördert eine bessere Versorgung der Muskulatur!

Faszien: Faszien sind Bindegewebsstrukturen, die unseren gesamten Körper umhüllen. Sie formen und versorgen unseren Körper. Außerdem übertragen sie die Kraft und stellen ein wichtiges Sinnesorgan dar. Fehlende Bewegung, Verletzungen oder Operationen lassen die Faszien verkleben. Dies kann zu einer reduzierten Beweglichkeit und/ oder Schmerzen führen. Bewegung lässt die Faszien wieder elastischer werden.

Augen: Die Augen leisten höchst Arbeit, dies wurde im Blogbeitrag „Augenentspannungsübungen“ beschrieben. Sowohl monotone Bewegungen als auch verminderter Liedschlag, lassen die Augen austrocken. Dies zeigt sich in brennenden, juckenden Augen und/ oder im unscharfen Bild. So kommt es häufig zu einer veränderten Sitzposition (Reduktion des Abstandes zw. Bildschirm und Augen), welche eine ungünstige Haltung begünstigt.  Augenbewegungen unterstützen das befeuchten des Auges.

Eine kurze Bewegungspause bewirkt Wunder!

Hier können Sie die Bewegungsübungen herunterladen. Drucken Sie es sich aus und hängen es sichtbar auf, so werden Sie jeden Tag erinnert – Ihrem Körper etwas Gutes zu tun.

Haben Sie noch Fragen oder interessieren sich für weitere Informationen über dieses und andere Themen sowie Maßnahmen für sie persönlich oder im Unternehmen? – Dann schreiben Sie uns eine Mail.

Jeder Moment ist ein Trainingsmoment.

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